weber.rep769(CERINOL VM 3)

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Zementgebundener Vergussmörtel für statisch sowie dynamisch hochbeanspruchte Bauteile

  • Zum Verguss von z.B. Köcherfundamenten, Stahleinbauteilen, Aussparungen, Ankerbolzen, Brückenlagern
  • besonders fließfähig
  • sehr hohe Früh- und Endfestigkeit
  • selbstnivellierend


Anwendungsgebiet

weber.rep 769 ist ein zementgebundener Vergussmörtel zum Verguss von statisch sowie auch dynamisch hochbeanspruchten Bauteilen wie z.B. Köcherfundamenten, Stahleinbauteilen, Betonfugen, Aussparungen, Ankerbolzen (Befestigungsbolzen) Maschinensohlplatten und Grundrahmen, Brückenlagern, Kranbahnschienen und Fertigteilverguss.


Produktbeschreibung

weber.rep 769 ist ein werksmäßig hergestellter, zementgebundener Vergussmörtel gemäß DAfSt-Richtlinie "Herstellung und Verwendung von zementgebundenem Vergussbeton und Vergussmörtel (06/06)", mit amtlichem Prüfzeugnis.


Zusammensetzung

Zement, Additive, Füllstoffe


Produkteigenschaften

  • hoher Frost-Tausalz-Widerstand
  • besonders fließfähig
  • sehr hohe Früh- und Endfestigkeit
  • selbstnivellierend
  • korrosionsschützend
  • frost- und tausalzbeständig
  • Schwindkompensierend
  • Größtkorn: 8 mm

Auftragsdicke

30 mm - 160 mm je nach Geometrie und Vergusshöhe sind Bewehrungen anzuordnen

Verarbeitungstemperatur

 5 °C bis 30 °C Bauteiltemperatur

Druckfestigkeit nach 1 Tag

43 N/mm²

Druckfestigkeit nach 28 Tagen

83 N/mm²

Frischmörtelrohdichte

 2,3kg/dm³

Verarbeitungszeit

> 90 Min.

Quellmaß

≥ 0.1 Vol-%

Größtkorn

ca. 8 mm


Qualitätssicherung

weber.rep 769 unterliegt einer ständigen Gütekontrolle durch Fremdüberwachung und Eigenüberwachung.


Allgemeine Hinweise

  • Der Mörtel ist nicht für flächige Beschichtungen geeignet.
  • Zementgebundene Baustoffe können unter gewissen Voraussetzungen in Verbindung mit Nichteisenmetallen (z.B. Aluminium, Kupfer, Zink) zu Unverträglilchkeiten führen.
  • Tiefere Temperaturen verringern die Fließfähigkeit und verzögern die Frühfestigkeit, hohe Temperaturen beschleunigen die Festigkeitsentwicklung und verringern die Verarbeitungszeit.
  • Alle angegebenen Eigenschaften beziehen sich auf eine Temperatur von + 20° C ohne Zugluft und eine relative Luftfeuchtigkeit von 70 %.

Besondere Hinweise

DAfStb-Richtlinie "Herstellung und Verwendung von zementgebundenem Vergussbeton und Vergussmörtel" (06/06) beachten.

Nicht mit anderen Baustoffen mischen.


Untergrundvorbereitung

  • Betonuntergrund von Schmutz, Fett und allen haftungsmindernden Teilen oder Schichten befreien.
  • Der Untergrund muss ausreichend rau, frostfrei, die Kapillaren müssen geöffnet sein.
  • Vornässen des Betonuntergrundes solange, bis dieser wassergesättigt ist (mind. jedoch 4 Stunden).
  • Untergrundoberfläche darf zum Zeitpunkt des Auftragens nur "mattfeucht" sein; stehendes Wasser entfernen.
  • Die Oberflächenzugfestigkeit des Untergrundes muss im Mittel 1,5 N/mm2 betragen.

Verarbeitung

Mischvorgang:

  • Sackinhalt mit der angegebenen Wassermenge knollenfrei anmischen.
  • Ca. 4/5 der benötigten Wassermenge in den Mischer eingeben.
  • Nach Hinzugabe der Pulverkomponente und nach einer ca. 2-minütigen Mischzeit die restliche vorgegebene Wassermenge zugeben. Je nach gewünschter Konsistenz ca. 10% weniger Wasser zugeben als Maximalwert.
  • Mischzeit insgesamt mindestens 4 Minuten. Als Mischgeräte eignen sich Zwangsmischer sowie Bohrmaschine mit Rührpaddel.

Verarbeitung:

  • weber.rep 769 wird in den vorgegebenen Hohlraum eingegossen. Das Untergießen von Stahl- bzw. Maschinenbauteilen erfolgt in der Regel durch eine vorher angebrachte Verschalung. Es ist darauf zu achten, dass diese dicht und nichtsaugend ist. Sofern der vorgegebene Hohlraum nicht quadratisch ist, wird stets und kontinuierlich von der längeren Seite aus der Vergussmörtel eingegossen.
  • Alternativ können die Vergussmörtel bei großflächigen Untergussarbeiten maschinell mit geeigneten handelsüblichen Schnecken-/Förderpumpen eingebracht werden.
  • Ein blasenfreier Verguss wird dadurch erzielt, dass eine genügende Anzahl von Entlüftungslöchern bzw. Schlitzen konstruktiv vorgesehen werden.
  • weber.rep 769 - lichte Weite (Vergusshöhe) 30 bis 160 mm.

Nachbehandlung:

  • Der Nachbehandlungszeitraum (Feuchthalten) sollte 5 Tage betragen.

Verpackungseinheiten

Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

25 kg

40 Säcke