
Anwendungsgebiet
weber.prim 807 ist eine geruchsarme, niedrigviskose Epoxidharzgrundierung für Epoxidharzabdichtungen. Die Grundierung dringt gut in den Untergrund ein und erhöht die Oberflächenzugfestigkeit von zahlreichen Untergründen. Unter Verbundestrichen oder Bodenausgleichsmassen kann weber.prim 807 bei 2-maligem Auftrag als Dampfbremse angesehen werden. Mit weber.prim 807 können sehr emissionsarme Epoxidharzestriche für Industrieanwendungen, oder Estriche für private Nutzflächen hergestellt werden. Das Produkt ist anzuwenden auf Beton, Estrich und Putzen, sowie auf Holz und Spanplatten.
Produktbeschreibung
weber.prim 807 ist ein 2-komponentiges, transparentes Reaktionsharz auf Epoxidharzbasis
Zusammensetzung
Komponenten auf Basis von Epoxidharzen
Produkteigenschaften
- geruchsarm
- EMICODE EC 1: sehr emissionsarm
- verbessert die Haftung zum Untergrund
- innen und außen
- gutes Eindringvermögen
- beständig gegen zahlreiche verdünnte Säuren und Laugen
- beständig gegen tierische und pflanzliche Öle und Fette
- streich- und rollfähig
|
Auftragswerkzeug |
Pinsel, Rolle |
|
Trocknungszeit |
ca. 2 bis 4 Stunden |
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Verarbeitungstemperatur |
10 °C bis 35 °C |
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Aushärtezeit |
ca. 24 Std. |
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Baustoffklasse |
Efl |
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Verarbeitungszeit |
ca. 30 Min. |
|
Mischungsverhältnis |
für EP-Estriche: 1GT : 7 bis 12 GT mit Sand |
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Lösemittel |
Total solid |
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Dichte |
ca. 1.09 kg/dm³ |
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Viskosität |
ca. 550 mPA.s |
Qualitätssicherung
weber.prim 807 unterliegt einer ständigen Gütekontrolle durch Eigenüberwachung.
Allgemeine Hinweise
- Alle Eigenschaften beziehen sich auf eine Temperatur von + 23° C ohne Zugluft und eine relative Luftfeuchtigkeit von 50 %.
- Höhere Temperaturen beschleunigen, niedrigere Temperaturen verzögern den Reaktionsverlauf.
- Die aufgebrachte Grundierung ist vor Verschmutzung und Feuchtigkeit zu schützen.
- Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit weber.sys 992 reinigen.
Besondere Hinweise
Reaktionsharzkunststoffe bedingen eine Betondruckfestigkeit von mind. 30 N/mm2 und eine Oberflächenzugfestigkeit von größer/gleich 1,5 N/mm2. Die Betonfeuchte muss kleiner 4 Gew.-% sein. Die Untergrundtemperatur muss mind. 3° C über der Taupunkttemperatur liegen.
Das Harz neigt zum Vergilben.
Bei vorhandener Bauteilfeuchte dürfen frische, noch nicht ausgehärtete Beschichtungen nicht der Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden, da es sonst durch Wasserdampfdruck zu Blasenbildungen kommen kann.
Wir empfehlen bei Regen oder drohendem Regen und bei Temperaturen unter + 10 °C (Luft- und Objekttemperatur) das Produkt nicht zu verarbeiten.
Bei der Aushärtungsreaktion unter kritischen Bedingungen (hohe Luftfeuchtigkeit, niedrigeTemperaturen) können weißliche Eintrübungen entstehen. Dies bedeutet jedoch keine Qualitätsminderung der Grundierung.
Untergrundvorbereitung
- Die Untergründe müssen ausreichend tragfähig, staubfrei, trocken, öl- und fettfrei, formbeständig und frei von haftungsmindernden Stoffen sein. Lose oder abblätternde Mörtel- und Anstrichreste, sind sorgfältig zu entfernen.
- Glatte, gesinterte, polierte, glasierte, zementgepuderte Flächen sind mittels Schleiftechnik oder durch Sand- oder Kugelstrahlen mechanisch aufzurauen. Bituminöse und teerartige Flächen restlos entfernen.
Verarbeitung
Mischen:
- Komponente B restlos in Komponente A entleeren.
- Das Mischen erfolgt im Behälter der Komponente A mit einer langsam laufenden Bohrmaschine und aufgesetztem Rührpaddel (z. B. Rührpaddel Nr. 2 oder Nr. 8, je nach Gebindegröße). Beim Mischen müssen auch die Rand- und Bodenbereiche des Gebindes erfasst werden. Nach dem Mischen dürfen keine Schlieren mehr in der Masse sichtbar sein.
- Die Mischzeit beträgt mindestens 2 Minuten. Um Restanhaftungen der B-Komponente in dem entleerten Gebinde zu verfestigen, etwas angerührtes Material umfüllen und die Behälterwandungen der B-Komponente hiermit benetzen. Anschließend wieder umfüllen und nochmals durchrühren.
Grundierung:
- Die Grundierung unverdünnt mit Pinsel, Quast oder einer Lammfellrolle gleichmäßig auftragen. Pfützenbildung vermeiden. Bei größeren Flächen, Gebinde entleeren, mit Gummischieber verteilen, danach mit einer Lammfellrolle nachwalzen und somit gleichmäßig aufbringen.
- Die Wartezeit zwischen zwei Aufträgen ist so zu bemessen, dass der erste Anstrich noch klebrig ist, wenn der nächste aufgebracht wird, da ansonsten keine Haftung zwischen den Anstrichen zu erwarten ist. Abhängig von den Klimabedingungen beträgt die Zeit ca. 2 bis 10 Stunden.
- Je nach Untergrund, Auftragsmenge, Temperatur und Luftzirkulation kann die Überarbeitungszeit ca. 2 bis 10 Stunden betragen. Können diese Zeiten nicht eingehalten werden, so ist die Grundierung in frischen Zustand mit ofengetrockneten Quarzsand (Körnung 0,1 - 0,5 mm) deckend abzustreuen. Vor der weiteren Bearbeitung ist überschüssiger Sand zu entfernen.
- Bei stark saugenden Untergründen ist ein zweiter Anstrich erforderlich.
Epoxidharzestrich:
- Das Harz wird auf der Baustelle mit mineralischen Füllstoffen (z. B. Estrichsieblinie N) gefüllt. Hierzu sind die Zuschlagstoffe in das homogen gemischte Epoxidharz einzuarbeiten. Bei einem Füllgrad von 1 GT weber.prim 807 und 7 GT Füllstoff (Estrichsieblinie N) ist der EP-Estrich flüssigkeitsdicht und nach EN 13813 als SR-C50-F15 einzustufen.
Dampfbremse:
- Als Dampfbremse unter Verbundestrichen oder Bodennivelliermassen wird das Grundierharz in 2 Arbeitsgängen mit abschließender Absandung aufgebracht.
Materialbedarf
|
untergrundabhängig : |
|
|
je Arbeitsgang : |
ca. 250,0 g/m² |
Verpackungseinheiten
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Gebinde |
Einheit |
VPE / Palette |
|
Doppelgebinde |
1 kg |
9 DG |
|
Doppelgebinde |
5 kg |
45 DG |
|
Doppelgebinde |
9 kg |
42 DG |
Mehr Informationen
Produktdetails

Farbe:
Transparent
Lagerung:
Bei frostfreier, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützter Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 24 Monaten lagerfähig.
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- weber.plan 815
- weber.plan 818
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