
Anwendungsgebiet
weber.plan 814 ist ein schnell abbindender Zement zur Herstellung von Estrichmörtel für Zementestriche im Innen- und Außenbereich sowie in Feucht- und Nassräumen unter Verbundabdichtungen. Als Estrich im Verbund, auf Trennlage oder Dämmung
Produktbeschreibung
weber.plan 814 ist ein hydraulisch, schnell abbindender Estrichzement .
Zusammensetzung
hydraulisch, schnell abbindender Estrichzement
Produkteigenschaften
- innen und außen einsetzbar
- schnell erhärtend
- nach ca. 3 Stunden begehbar
- nach 24 Stunden mit Keramik belegbar
|
Auftragswerkzeug: |
Estrichleger-Glättekelle, Reibebrett, Glättmaschine |
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Begehbarkeit: |
ca. 3 Std. |
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Verarbeitungstemperatur: |
5 °C bis 30 °C |
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Biegezugfestigkeit: |
ca. 4 N/mm² |
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Druckfestigkeit: |
ca. 30 N/mm² |
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Mit Fliesen belegbar: |
nach ca. 24 Std. |
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Giscode: |
ZP 1 |
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Mischungsverhältnis: |
25 kg Pulver : 125 kg Sand 0 bis 8 mm : 5 bis 9l Wasser (w/z-Wert max. 45) |
Qualitätssicherung
weber.plan 814 unterliegt einer ständigen Gütekontrolle durch Eigenüberwachung.
Allgemeine Hinweise
- Die Hinweise der DIN 18 560 und DIN 18 353 sind zu beachten.
- Alle Eigenschaften beziehen sich auf eine Temperatur von + 23° C ohne Zugluft und eine relative Luftfeuchtigkeit von 50 %.
- Höhere Temperaturen und niedrigere Luftfeuchtigkeiten beschleunigen, niedrigere Temperaturen und höhere Luftfeuchtigkeiten verzögern den Reaktionsverlauf.
- Angemischtes Material vor zu schnellem Wasserentzug und Zugluft o. ä. während der Erhärtungsphase schützen.
Besondere Hinweise
Den Spezialzement nicht mit anderen Zementen oder Bindemitteln mischen
Für den Einsatz im Dauerunterwasserbereich (z.B. Schwimmbecken) empfehlen wir weber.rep 752 oder weber.rep 753.
Bei Anwendung für Heizestriche empfehlen wir unseren schnell abbindenden Spezialzement weber.plan 815.
Mörtel mit weber.plan 814 dürfen im Außenbereich nicht direkter Bewitterung ausgesetzt werden und müssen immer belegt werden. Bei der Anwendung im Außenbereich und in Feuchträumen ist eine Verbundabdichtung, z.B. weber.tec SUPERFLEX D 2, aufzutragen.
Die angegebenen Werte für die Druckfestigkeit und Biegezugfestigkeit nach 28 Tagen beziehen sich auf die DIN EN 13892-2 bei einem Mischungsverhältnis von 1:4 GT.
Untergrundvorbereitung
- Bei Verbundanwendungen muss der Untergrund ausreichend tragfähig, sauber, trocken, frostfrei, öl- und fettfrei, formbeständig und frei von haftungsmindernden Stoffen sein. Lose oder abblätternde Mörtel- und Anstrichreste sind sorgfältig zu entfernen.
- Glatte, mineralische Untergründe sind mittels Schleiftechnik oder durch Sand- oder Kugelstrahlen mechanisch aufzurauen.
- Bei Anwendung als Verbundestrich muss die Oberflächenhaftzugfestigkeit des Untergrundes bei Industrienutzung > 1,5 N/mm2 und im Wohnungsbau > 1,0 N/mm2 betragen, um einen dauerhaften Verbund sicherzustellen.
Verarbeitung
Haftbrücke zur Erstellung von Verbundestrichen:
- Estrichzement und Sand 0/2 im Verhältnis 1 : 1 RT trocken mischen und zur Anmachflüssigkeit, bestehend aus 1 RT weber.ad 785 und 2 RT Wasser, geben und knollenfrei anmischen. Untergrund vornässen und mattfeucht abtrocknen lassen. Haftbrücke ca. 3 bis 5 mm dick im Untergrund einbürsten. Estrichmörtel anschließend frisch in frisch auftragen!
Verarbeitung:
- Ca. 5 bis 9 l Wasser (je nach Feuchtigkeit des Sandes) mit einem Gemisch aus 25 kg (= 1 Sack) Estrichzement und ca. 125 kg (15 bis 20 Schaufeln) Sand 0/8, Sieblinie im günstigen Bereich A-B nach DIN 1045, im Freifallmischer bzw. Zwangsmischer mischen. W/Z Wert maximal 0,45. Der Mörtel darf nicht mit Überschusswasser angemischt werden. Keine Zusatzmittel wie z.B. Öle etc. verwenden.
- Fertige Mischung auf den vorbereiteten Untergrund aufbringen und in vorgesehener Schichtdicke verteilen und abziehen.
- Mischungsverhältnis 1:4 ergibt bei fachgerechtem Einbau einen Estrich der Festigkeitsklasse CT-C30-F4.
- Die Mindestschichtdicke bei Verbundestrichen beträgt 10 mm.
- Mörtelreste sind im frischen Zustand mit einem nassen Schwamm zu entfernen. Arbeitsgeräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Nachbehandlung:
- Estrich vor Verdunsten des Wassers (z. B. durch zu hohe Raumtemperatur, Sonneneinstrahlung, Zugluft) und Frosteinwirkung schützen. Ungleichmäßiges Abbinden und Austrocknen führt zu Rissen und Aufschüsselungen.
- Der Estrich ist spätestens nach 72 Stunden zu belegen. Teppiche sind vollflächig zu verkleben. Ist eine Belegung innerhalb von 72 Stunden nicht möglich, ist der Schnellestrich mit einem zweimaligen Grundieranstrich aus weber.prim 807 zu versehen. Der zweite Auftrag muss mit ofengetrocknetem Quarzsand abgestreut werden. Dies kann bereits nach 48 Stunden bei erreichen von 5 CM-% erfolgen.
Belegreife:
- Estrich auf Trennlage bzw. Dämmung:
- Belegreife in der Regel nach 24 Stunden, niedrige Temperaturen, hohe Luftfeuchtigkeit, ungeeignete Zuschläge, zu hoher w/z-Wert, große Schichtdicken und andere ungünstige Baustellenbedingungen können die Austrocknung verzögern.
- Für dampfoffene und dampfdichte Beläge: ≤ 4,0 CM%. Wert auf CM-Gerät nach 10 Minuten ablesen.
Materialbedarf
|
pro cm Schichtdicke bei MV 1:4 : |
ca. 3,7 kg/m² |
|
pro cm Schichtdicke bei MV 1:5 : |
ca. 3,1 kg/m² |
Verpackungseinheiten
|
Gebinde |
Einheit |
VPE / Palette |
|
Sack |
25 kg |
42 Säcke |
Mehr Informationen
Produktdetails

Farbe:
grau
Auftragsdicke:
50 mm
Lagerung:
Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung im Originalgebinde ist das Material bis zu 9 Monate lagerfähig.
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