
Anwendungsgebiet
weber.plan 815 ist ein schnell abbindender Spezialzement zur Herstellung von schnellem Estrich- und Reparaturmörtel im Innen-und Außenbereich, in Nass- und Feuchträumen unter Verbundabdichtungen. Zum Herstellen von Verbundestrichen, Estrichen auf Trenn- oder Dämmschichten und für Heizestriche einsetzbar.
Produktbeschreibung
weber.plan 815 ist ein hydraulisch, schnell abbindender Estrichzement .
Zusammensetzung
hydraulisch, schnell abbindender Estrichzement
Produkteigenschaften
- universell einsetzbar
- schnell erhärtend und früh belegreif
- besonders formstabil
- schnell aufheizbar
- für Vorlauftemperaturen bis +50 °C
- leicht verarbeitbar
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Auftragswerkzeug: |
Estrichleger-Glättekelle, Reibebrett, Glättmaschine |
|
Verarbeitungszeit: |
ca. 30 Min. |
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Begehbarkeit: |
ca. 4 Std. |
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Verarbeitungstemperatur: |
5 °C bis 25 °C |
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Biegezugfestigkeit: |
ca. 5 N/mm² |
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Druckfestigkeit: |
ca. 35 N/mm² |
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Mischungsverhältnis: |
1:4 GT mit Kiessand (Körnung 0 bis 8 mm) |
Qualitätssicherung
weber.plan 815 unterliegt einer ständigen Gütekontrolle durch Eigenüberwachung.
Allgemeine Hinweise
- Die Hinweise der DIN 18 560 und DIN 18 353 sind zu beachten.
- Alle Eigenschaften beziehen sich auf eine Temperatur von + 23° C ohne Zugluft und eine relative Luftfeuchtigkeit von 50 %.
- Höhere Temperaturen und niedrigere Luftfeuchtigkeiten beschleunigen, niedrigere Temperaturen und höhere Luftfeuchtigkeiten verzögern den Reaktionsverlauf.
- Angemischtes Material vor zu schnellem Wasserentzug und Zugluft o. ä. während der Erhärtungsphase schützen.
- Geeigneter Zuschlag Kiessand 0-8 mm nach EN 13139, Anwendungsgebiet Estrichmörtel, Sieblinie A/B8 nach DIN 1045-2 im günstigen Bereich. Gehalt an Feinteilen Kategorie 1 (max. 3 %). Die Wassermenge für diese Mischung ist so zu wählen, dass der maximale W/Z-Wert von 0,45 nicht überschritten wird, wobei die Feuchte des Zuschlag zu berücksichtigen ist.
Besondere Hinweise
Den Spezialzement nicht mit anderen Zementen oder Bindemitteln mischen
Estriche aus weber.plan 815 dürfen im Außenbereich nicht direkter Bewitterung ausgesetzt werden und müssen immer belegt werden. Bei der Anwendung im Außenbereich oder in Feuchträumen ist eine geeignete Verbundabdichtung, z.B. weber.tec 824, weber.tec Superflex D 2 oder weber.tec 827/827S entsprechend aufzutragen.
Mindesteinbaudicke: 30 mm im Verbund, 40 mm auf Trennlage, 45 mm auf Dämmung.
Bei Verbundestrichen muss vor Belegen mit keramischen Belägen die Trocknung der Gesamtkonstruktion berücksichtigt werden.
Die angegebenen Werte für die Druckfestigkeit und Biegezugfestigkeit nach 28 Tagen beziehen sich auf die DIN EN 13892-2 bei einem Mischungsverhältnis von 1:4 GT.
Max. Einbaudicke: 60 mm, auf Fußbodenheizung 80 mm
Untergrundvorbereitung
- Bei Verbundanwendungen muss der Untergrund ausreichend tragfähig, sauber, trocken, frostfrei, öl- und fettfrei, formbeständig und frei von haftungsmindernden Stoffen sein. Lose oder abblätternde Mörtel- und Anstrichreste sind sorgfältig zu entfernen.
- Glatte, mineralische Untergründe sind mittels Schleiftechnik oder durch Sand- oder Kugelstrahlen mechanisch aufzurauen.
- Bei Anwendung als Verbundestrich muss die Oberflächenhaftzugfestigkeit des Untergrundes bei Industrienutzung > 1,5 N/mm2 und im Wohnungsbau > 1,0 N/mm2 betragen, um einen dauerhaften Verbund sicherzustellen.
Verarbeitung
Haftbrücke zur Erstellung von Verbundestrichen:
- ca. 7 - 8 l Wasser in Mischgefäß vorlegen und einen 25-kg Sack weber.plan 815 mit einem Elektrohandrührer einrühren. Mischdauer ca. 3 Minuten bis eine weiche, streichfähige Schlämme entstanden ist.
Verarbeitung:
- Richtrezeptur für die 200-Liter-Mischung CT-C35-F5: 300 kg Zuschlag und 75 kg (3 Sack) weber.plan 815.
- Mischbehälter mit einem Teil des Zuschlages und Wasser füllen und weber.plan 815 in den laufenden Mischer zugeben und die Mischtrommel mit dem restlichen Kiessand bis zum Nutzinhalt auffüllen. Durch kontrollierte Wasserzugabe wird die gewünschte Verarbeitungskonsistenz eingestellt. Die Mischzeit beträgt 2-3 Minuten.
- Fertige Mischung auf den vorbereiteten Untergrund aufbringen und in vorgesehener Schichtdicke verteilen und abziehen.
- Die Estrichflächen dürfen nur so groß bemessen sein, dass sie innerhalb der Verarbeitungszeit fertig gestellt werden können. Die schnelle Erhärtung von weber.plan 815 ist bei der Bearbeitung zu berücksichtigen.
- Mörtelreste sind im frischen Zustand mit einem nassen Schwamm zu entfernen. Arbeitsgeräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Nachbehandlung:
- Estrich vor Verdunsten des Wassers (z. B. durch zu hohe Raumtemperatur, Sonneneinstrahlung, Zugluft) und Frosteinwirkung schützen. Ungleichmäßiges Abbinden und Austrocknen führt zu Rissen und Aufschüsselungen.
Belegreife:
- nach 24 Stunden < 3,0 CM-% ; nach 3 Tagen < 2,0 CM-% bei 20° C und 65 % relativer Luftfeuchte
- Der maßgebende Feuchtegehalt für die Belegreife sind dem BEB-Merkblatt "Beurteilen und vorbereiten von Untergründen" zu entnehmen.
- Vor der Oberbelagsverlegung muss grundsätzlich eine Restfeuchtemessung mit dem CM-Gerät nach BEB-Vorschrift durchgeführt werden. Estricheinwaage 50 g, Ablesung nach 10 Minuten. Funktionsheizen nach 3 Tagen entsprechend weber.plan Aufheizprotokoll.
Heizestrich:
- Das Funktionsheizen kann bereits nach 3 Tagen erfolgen, ein zusätzliches Belagaufheizen, wie es in der Fachinformation „Schnittstellenkoordination bei beheizten Fußbodenkonstruktionen“, Stand August 2009, beschrieben ist, braucht nicht durchgeführt zu werden.
Materialbedarf
|
pro cm Schichtdicke bei MV 1:4 : |
ca. 3,7 kg/m² |
|
pro cm Schichtdicke bei MV 1:5 : |
ca. 3,1 kg/m² |
Verpackungseinheiten
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Gebinde |
Einheit |
VPE / Palette |
|
Papiersack |
25 kg |
42 Säcke |
Mehr Informationen
Produktdetails

Farbe:
grau
Lagerung:
Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung im Originalgebinde ist das Material min. 9 Monaten lagerfähig.
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