Fallstudie
Zur dauerhaften Gestaltung von Sockelbereichen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Welche Materialien dabei eingesetzt werden können, hängt von der Höhe der Beanspruchung und von der Art des Mauerwerks ab. Auf Bitumenbeschichtungen sollte nicht geputzt werden. Falls diese nicht zu entfernen sind, muss oberhalb der Geländeoberkante (GOK) ein Putzträger verwendet werden. Auf mineralischen Dichtungsschlämmen reicht ggf. eine spezielle Putzhaftbrücke. Die Putzgrundprüfung erfolgt gemäß den allgemeinen Regeln. Unterhalb GOK muss der Putz durch die minerlische Dichtschlämme weber.therm hydromin geschützt werden.
Anwendungstipp
Schritt: 1 - Mauerwerk mit hoher Festigkeit
Hohe Beanspruchung:Es wird ein deckender Spritzbewurf mit weber.dur Vorspritzer auf das Mauerwerk aufgebracht. Nach ausreichender Standzeit wird der weber.san plus 200 ca. 10 bis 15 mm aufgetragen. Wenn kein weiterer Putzauftrag mehr erfogen soll, iwrd er abgerieben und mit der Silikatfarbe weber.ton variosil gestrichen. Sonst wird die Oberfläche gut aufgeraut.
Schritt: 2 - Mauerwerk mit hoher Festigkeit
Mittlere und niedrige Beanspruchung:Der weber.dur ZementReiber wird in 15 bis 20 mm Dicke aufgetragen. Die Oberfläche wird gut aufgeraut.
Schritt: 3 - Mauerwerk mit hoher Festigkeit
Nach einer Standzeit von mind. 1 Tag pro mm wird weber.san Feinputz aufgebracht und abgerieben oder gefilzt.
Schritt: 4 - Mauerwerk mit hoher Festigkeit
Nach ausreichender Standzeit wird der Putz mit einem Farbanstrich (ggf. zweifacher Anstrich) z.B. mit Silikatfarbe weber.ton variosil versehen.
Schritt: 5 - Mauerwerk mit hoher Festigkeit
Höhere Beanspruchung:Der Sockelputz weber.san plus 200 wird in einer Dicke von 15 bis 20 mm aufgetragen. Er kann nach dem Anziehen gefilzt oder abgerieben werden.
Schritt: 6 - Mauerwerk mit hoher Festigkeit
Nach ausreichender Standzeit wird der Putz mit einem Farbanstrich (ggf. zweifacher Anstrich) z.B. mit Silikatfarbe weber.ton variosil versehen.
Schritt: 7 - Wärmedämmendes Mauerwerk
Alternativ zum Filzen / Abreiben kann der weber.san plus 200 mit weber.prim Putzgrund grundiert werden und der Buntsteinputz weber.pas marmolit als Oberputz ausgeführt werden.
Schritt: 8 - Wärmedämmendes Mauerwerk
Mittlere und niedrige Beanspruchung:Der weber.dur ZementReiber wird in 15 bis 20 mm Dicke aufgetragen. Die Oberfläche wird gut aufgeraut.
Schritt: 9 - Wärmedämmendes Mauerwerk
Nach einer Standzeit von mind. 1 Tag pro mm wird weber.san Feinputz aufgebracht und abgerieben oder gefilzt.
Schritt: 10 - Wärmedämmendes Mauerwerk
Nach ausreichender Standzeit wird der Putz mit einem Farbanstrich (ggf. zweifacher Anstrich) z.B. mit Silikatfarbe weber.ton variosil versehen.
Schritt: 11 - Wärmedämmendes Mauerwerk
Das planeben abgezogene Sockelystem wird bis 5 cm über GOK mit weber.therm hydromin geschützt. Der Auftrag erfolgt mit einer Deckenbürste. Es müssen mindestens zwei Schichten von max. 1,5 mm aufgetragen werden. Zwischen den einzelnen Schichten ist eine Standzeit von einem Tag erforderlich. Die maximale Auftragsstärke beträgt 3,0 mm.
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