weber.sanWTA 100

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Mineralischer Spritzbewurf für die Instandsetzung von salz- und feuchtebelastetem Mauerwerk

  • Zur putzmäßigen Sanierung
  • Für feuchtes und salzhaltiges Mauerwerk
  • innen und außen
  • Salzbeständig
  • wasserabweisend
  • wasserdampfdurchlässig


Anwendungsgebiet

weber.san WTA 100 wird als Vorspritzer bei Sanierungsmaßnahmen im weber.san Sanierputzsystem WTA zur putzmäßigen Sanierung von feuchtem und salzbelastetem Mauerwerk an Außenfassaden und Innenflächen angewendet.


Produktbeschreibung

weber.san WTA 100 ist salzbeständiger, wasserabweisender, wasserdampfdurchlässiger Werkstrockenmörtel zur Verwendung als Vorspritzer im weber.san Sanierputzsystem WTA für die händische und maschinelle Verarbeitung nach ÖNORM EN 998-1.


Zusammensetzung

klassifizierte mineralische Zuschläge, Vlieskaschiertes EPDM-Elastomer Material mit einem Polyester-Trägergewebe., Bindemittel, bewährte Zusätze


Produkteigenschaften

  • hemmt den Salztransport
  • schafft einen Saugausgleich
  • dient zur Haftvermittlung
  • behindert das Eindringen von Schadsalzen in den Sanierputz während der Abbindezeit
  • bietet aufgrund des gemischtkörnigen Zuschlages eine optimale mechanische Verkrallungsmöglichkeit des nachfolgenden Sanierputzes oder Porengrundputzes

Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ:

ca. 25

Festigkeitsklasse:

CS IV


Qualitätssicherung

weber.san WTA 100 unterliegt einer ständigen Gütekontrolle durch Eigenüberwachung nach ÖNORM EN 998-1.


Allgemeine Hinweise

  • Dem Putzmörtel dürfen keine Zusätze zugemischt werden.
  • Während der Verarbeitung und Austrocknung des Putzmörtels darf die Temperatur der Luft, der verwendeten Materialien und des Untergrundes nicht unter + 5° C absinken.
  • Der frisch angetragene Putz ist vor Regen (um u.a. Ausblühungen zu vermeiden) und schnellem Feuchtigkeitsentzug (um eine optimale Erhärtung sicherzustellen) zu schützen.
  • Gefäße und Werkzeuge sind unmittelbar nach Gebrauch mit Wasser zu reinigen
  • Durch die Art des Untergrundes und des Auftragens kann der Verbrauch variieren. Die exakten Verbrauchswerte sind durch Probeflächen am Objekt zu ermitteln.
  • Die Funktionsdauer eines Sanierputzsystems hängt vom Salzanfall und dem Feuchtigkeitsnachschub aus dem Untergrund ab.

Untergrundvorbereitung

  • Der Putzgrund ist von Staub, Ausblühungen und losen Teilen zu befreien.
  • Prüfung des Untergrundes hat nach ÖNORM 3346, 3345 und ÖAP zu erfolgen
  • Abschlagen des feuchten Altputzes mind. 1 m über die Feuchtigkeitsgrenze. Mauerwerksfugen auskratzen, schwammige, lose oder verrottete Mauerwerksteile entfernen. Mauerausbrüche sind zu reinigen und entsprechend auszumauern. Anschließend sind die Mauerwerksfugen ca. 20 mm tief auszukratzen und mit geeignetem Material auszufugen. Die Fläche mit der Bürste gründlich und sorgfältig reinigen.
  • Je nach Art und Saugfähigkeit des Untergrundes und je nach Witterung ist vorzunässen.

Verarbeitung

maschinell:

  • Der Putzmörtel ist bestens geeignet für die maschinelle Verarbeitung, z.B. Mischpumpen mit Nachmischer (siehe Ausrüstungsplaner).

 

  • Der Trockenmörtel wird mit ca. 7 l Wasser pro Sack angemischt und in der für Kellenvorspritzer üblichen Konsistenz mit der Kelle aufgebracht. Der Mörtel wird netzförmig (50 % Deckung) aufgetragen. Je nach Art und Saugfähigkeit des Untergrundes und je nach Witterung ist vorzunässen.
  • Um optimale Erhärtung sicherzustellen, ist der frisch aufgetragene Putz vor schnellem Feuchtigkeitsentzug zu schützen.
  • Nach dem Anziehen die Oberfläche z. B. mit einem Besen aufrauen.

Verbrauch / Ergiebigkeit

50% Deckung :

ca. 5,0 kg/m²


Verpackungseinheiten

Gebinde

Einheit

Papiersack

30 kg